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Gut zu wissen! Das Pflegetagebuch - Pflegeaufwand dokumentieren

Gut zu wissen! Das Pflegetagebuch - Pflegeaufwand dokumentieren

Wer als Angehöriger selbst pflegt, sollte unbedingt ein Pflegetagebuch führen. Ein solches Pflegetagebuch hilft Ihnen beim Einschätzen des Unterstützungsbedarfs des Gepflegten.

Halten Sie folgende Dinge genau im Pflegetagebuch fest:

  • Bei welchen Tätigkeiten der zu Pflegende zu welcher Tageszeit Unterstützung benötigt und notieren die Zeit die sie dazu brauchen.
  • Notieren Sie auch, welcher Art die Pflege ist: Manche Dinge kann der/die Pflegebedürftige noch selbst erledigen und benötigt dabei lediglich Unterstützung.
  • Notieren sie auch wie viel Unterstützung der zu Pflegende bei verschiedenen Aufgaben täglich/wöchentlich benötigt und ob beispielsweise ein Angehöriger der an Demenz erkrankt ist, bei einer Tätigkeit angeleitet oder beaufsichtigt werden muss

Ratsam ist es ein solches Pflegetagebuch mindestens eine Woche lang zu führen.

So bekommen Sie zunächst selbst einen Überblick über alle die Dinge bei denen bei ihrem Angehörigen Unterstützungsbedarf besteht.

Außerdem hilft das Pflegetagebuch bei der Beurteilung der Pflegesituation durch den medizinischen Dienst, dem Gutachter oder der Gutachterin den tatsächlichen Pflegebedarf über einen längeren Zeitraum hinweg besser zu beurteilen.
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