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Elke Eder-Hippler neue Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Saarpfalz

AOW Saarland Kreisvorstand Saarpfalz 2016

Elke Eder-Hippler wurde zur neuen Vorsitzenden des AWO-Kreisverbandes Saarpfalz gewählt


Elke Eder-Hippler ist neue Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Saarpfalz. Die 57-jährige Landtagsabgeordnete aus Homburg wurde bei der turnusmäßigen Kreiskonferenz einstimmig als Nachfolgerin von Heidrun Möller gewählt, die das Amt 16 Jahr lang innehatte. Die 101 Delegierten dankten der scheidenden Kreisvorsitzenden mit langanhaltendem stehendem Applaus.

„Ich werde den kritischen Blick und die uneingeschränkte, klare Urteilsfähigkeit von Heidrun sehr vermissen", sagte der AWO-Landesvorsitzende Marcel Dubois vor den Konferenzteilnehmern und zahlreichen Gästen in der Aula des CJD-Jugenddorfs in Schwarzenbach. „Sie war und ist moralisch und politisch eine Autorität für uns alle".

Lob und Dankesworte gab es auch von Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und Landrat Theophil Gallo. „Heidrun Möller hat sich als Person der Tat bewiesen und als jemand, der die Dinge im Kleinen wie im Großen sieht. Sie hat ihre Arbeit mit Bravour gemacht", sagte Schneidewind. Unter Möller habe der AWO-Kreisverband gute Arbeit geleistet, „für die Gesellschaft gar nicht hoch genug einzuschätzen", betonte Landrat Gallo. Auch Nachfolgerin Eder-Hippler empfehle sich mit Verlässlichkeit, Tatkraft und Engagement, so die Politiker.AWO Saarland Elke Eder-Hippler, Marcel Dubois, Heidrun Möller

Möller ließ in ihrem Rechenschaftsbericht die große Bandbreite der Arbeit des Kreisverbands Revue passieren und würdigte dabei insbesondere auch das Engagement der Ortsvereine im Saarpfalzkreis. Zahlreiche neue Initiativen seien in der Vergangenheit auf den Weg gebracht worden, so etwa die Neugründung von zwei Senioreneinkaufsdiensten, Aktivitäten zur interkulturellen Öffnung und die Gründung des ersten interkulturellen Ortvereins.

„In der jüngeren Zeit hat die Flüchtlingsarbeit großen Raum eingenommen", so Möller, die sich klar dafür aussprach, alle Bedürftigen gleich zu behandeln und niemanden zu benachteiligen: „Unsere Aufgabe ist es, Ungerechtigkeiten klar zu benennen und den Schwachen eine Stimme zu geben". So habe man auch bei den Themen Kinderarmut und Altersarmut klar Stellung bezogen und „Gesicht gezeigt".

Zu stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurden Christine Becker, Gabriele Mayer, Manfred Schneider und Andreas Herold gewählt. Schriftführer ist Gunter Draut, Kassierer Hajo Tinnes und Beauftragte für die Kleiderkammer Sonja Redel. Zu Beisitzerinnen und Beisitzern gewählt wurden Hannelore Koller, Charlotte Grummel, Ellen Kugel, Reiner Freidinger, Annette Neu, Meta Müller, Susanne Schäfer, Elfriede Holweck, Horst Findeisen, Gerlinde Emich, Heiderose Berndt, Helma Keller, Gerda Korte und Dr. Reiner Kirn.