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AWO Saarland News

Dienstag, 26. November 2019

„Malstatt ist unsere Heimat“

AWO-Landesgeschäftsführerin Ines Reimann-Matheis (2.v.l.) und Projektleiterin Susanne Hohlfeld-Heinrich (2.v.r.) mit dem Autoren Stefan Bernarding, Marina Hetheier und Christian Bart (r.).

Zahlreiche Interessierte waren zur Vernissage ins Alte Rathaus gekommen.

Ausstellung in der VHS zeigt Porträts von Menschen im Stadtteil.

Menschen zusammenzubringen ist das Hauptanliegen des AWO-Stadtteilprojekts „Zu Hause in Molschd". Wie sehr sich Menschen ihrem Stadtteil verbunden fühlen und wie gerne sie dort leben, wurde bei der Vernissage der Ausstellung „Malstatter Menschen - 15 Begegnungen im Saarbrücker Stadtteil" deutlich. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Januar in den Räumen der VHS im Alten Rathaus am Schloss zu sehen.

„Malstatt ist unsere Heimat", betonten Ingeborg Damaske und Anjara Rakotamanga, die beide schon lange im Stadtteil leben. Sie haben die Nachbarschaft stets im Blick und freuen sich auf jede neue Begegnung. Das Wichtigste, hier wie anderswo auch, seien Aufgeschlossenheit und aufeinander zuzugehen.

Die Ausstellung umfasst Fotografien und Texte, die Malstatt aus dem Blickwinkel seiner Bewohner vorstellen. Die 15 Porträts zeigen Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen in und rund um den Stadtteil aus ganz persönlichen Perspektiven. Sie bringen zum Ausdruck, was die Malstatter begeistert oder bewegt, aber auch was sie stört oder traurig stimmt.

„Kaum ein Stadtteil ist so bunt wie Malstatt", sagte Norbert Degen, ehrenamtlicher Beigeordneter des Regionalverbands, bei der Begrüßung. „Diese Ausstellung bringt Malstatt ins Zentrum". AWO-Landesgeschäftsführerin Ines Reimann-Matheis freute sich, dass man im Regionalverband inzwischen drei erfolgreiche Stadtteilprojekte führe, „jedes mit anderem Charakter und Schwerpunkt". Für musikalische Farbe sorgte Rapper Veton Berisa, ebenfalls ein Malstatter, mit einem seiner Lieder.

„Malstatter Menschen" ist auch als Broschüre erhältlich. Die Fotos hat Stefan Bernarding gemacht. Marina Hetheier zeichnete für die Texte verantwortlich, Christian Bart für die Gestaltung und das Layout.