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AWO Saarland News

Freitag, 13. Dezember 2019

Gemeinsam essen, feiern und aktiv sein

Sozialministerin Monika Bachmann freute sich über die gute Entwicklung des Quartiersprojekts.

Gemeinsam schmeckt es besser: Beim monatlichen Mittagstisch für die Gast-Senioren gab es diesmal leckere Rouladen mit Klößen und Rotkraut.

AWO-Landesgeschäftsführerin Ines Reimann-Matheis im Gespräch mit Senioren. Die Gemälde im Hintergrund sind eine Leihgabe von Brigitte Klein. Fotos: Harald Kiefer/AWO

Das Quartiersprojekt „Bei uns im Südviertel" bringt die Menschen rund ums Bruder-Konrad-Haus zusammen.

„Auf Rädern zum Essen" heißt es einmal im Monat im Seniorenzentrum Bruder-Konrad-Haus in St. Ingbert. Dann sind die Älteren der näheren Umgebung zum Mittagstisch eingeladen, es gibt herzhafte saarländische Küche für kleines Geld und auf Wunsch wird man abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht. Das mit viel ehrenamtlicher Hilfe auf die Beine gestellte Angebot des AWO-Quartiersprojekts „Bei uns im Südviertel" gibt es nun schon ein ganzes Jahr und es erfreut sich weiter wachsenden Zuspruchs. Mit prominenten Gästen wurde das jetzt gefeiert und stolz auch Rückschau auf den über zwei Jahre gelungenen Aufbau des Gesamtprojekts gehalten.

Sozialministerin Monika Bachmann, Landrat Theophil Gallo, Oberbürgermeister Ulli Meyer und der Vorsitzende des St. Ingberter Seniorenbeirats Hans Bur dankten ganz besonders den rund 25 Ehrenamtlichen, die das Ganze mit viel Einsatz bravourös stemmen. Da gibt es zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen unterschiedlichster Art, immer entsprechend den Wünschen, Anregungen und Bedarfe der Seniorinnen und Senioren im Südviertel, der Bewohner des Seniorenzentrums und der Akteure.
Auch die benachbarte Südschule und die beiden nahen Kindergärten machen mit. Grundlage des Ganzen ist das Miteinander aller örtlichen Träger und Institutionen, zusammengebracht von AWO-Quartiersmanagerin Elke Müller.

„Miteinander reden, zusammen essen und sich gemeinsam freuen können - das ist wichtig, gerade für Ältere", betonte Ministerin Bachmann zur Feier des Tages. „Vor allem nicht einsam sein. Einsam sein macht krank". Die Stadt St. Ingbert und der Saarpfalzkreis können stolz sein auf eine solche Einrichtung, sagt Landrat Gallo: „Hier werden die Herzen warm". Die Menschen, die alles das möglich machten, seien gar nicht hoch genug zu schätzen, hebt auch Oberbürgermeister Meyer hervor: „Das Herz einer Stadt kommt von den Ehrenamtlichen".

Zuvor hatte Brigitte Klein die Anwesenden begrüßt, stellvertretend für alle Älteren, die an den Aktivitäten im Bruder-Konrad-Haus teilnehmen. Die Seniorin aus dem Quartier, früher Lehrerin an der Südschule, erinnerte daran, wie das Netzwerk vor drei Jahren seinen Anfang nahm und erst zögerlich, dann aber flott in Fahrt kam. „Schwungvoll durchs Senioren-Alter" sei die Devise. Im Namen aller bedankte sie sich gleichfalls bei den Ehrenamtlichen und besonders bei Managerin Elke Müller: „Wir sind froh, dass wir Dich haben".

Bei so vielen guten Worten ließen AWO-Landesgeschäftsführerin Ines Reimann-Matheis und Einrichtungsleiter Thomas Klicker ihren Gästen gerne den Vortritt. Ach ja: Die Rouladen mit Klößen und Rotkraut schmeckten köstlich. Musikalisch begleitet wurde die Feier vom Meyer-Kiefer-Duo mit Piano und Saxophon. Zum Ausklang bei Kaffee und Kuchen las Traudel Martini-Kuhn Besinnliches und Heiteres aus ihrem Repertoire.