Startseite

AWO Saarland News

Donnerstag, 14. Mai 2020

Dubois: Pflege-Prämie ein starkes und wichtiges Signal

AWO begrüßt Entscheidung der Landesregierung zur Aufstockung der Sonderprämie für Altenpflege-Beschäftigte auf 1500 Euro - Auszahlung bis spätestens 15. Juli

Der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt begrüßt die Entscheidung der saarländischen Landesregierung, zu den vom Bund beschlossenen 1000 Euro zusätzlich 500 Euro an Beschäftigte in der Altenpflege im Saarland zu zahlen. Das Geld soll bis spätestens 15. Juli ausgezahlt werden.

Die Bundesregierung hatte am 12. Mai die sogenannte Corona-Prämie für Beschäftigte in der Pflege beschlossen. Demnach haben im Jahr 2020 alle Beschäftigten in der Altenpflege einen einmaligen Anspruch auf eine solche Sonderzahlung in Höhe von bis zu 1000 Euro. Im Saarland beläuft sich die Summe nach dem Beschluss vom 13. Mai also auf insgesamt 1500 Euro.

„Wir begrüßen es sehr, dass die saarländische Landesregierung sich dazu entschieden hat die fehlenden 500 Euro aus Landesmitteln aufzustocken und danken ihr für diese solidarische Geste mit den Trägern und Pflegenden", sagte der AWO-Landesvorsitzende Marcel Dubois. „Die Pflege-Prämie ist ein starkes und wichtiges Signal. Denn die Pflegenden leisten immer schon und jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie eine ganz besonders wichtige und harte Arbeit. Obwohl es in den letzten Monaten nicht immer einfach war, trugen die Pflegerinnen und Pfleger in unseren Pflegeeinrichtungen mit großem Engagement dazu bei, für die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohnerinnen und Bewohner zu sorgen. Solch eine Leistung verdient Anerkennung".

Die Auszahlung erfolgt aufgrund der gesetzlichen Vorgaben bis spätestens 15. Juli für Beschäftigte, die in einer oder für eine zugelassene Pflegeeinrichtung oder im ambulanten Bereich des SGB XI Leistungen für die direkte Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen erbringen und die bis zum 1. Juni die Voraussetzungen erfüllen.

667 Euro erhalten andere Beschäftigte einer zugelassenen Pflegeeinrichtung nach SGB XI, die im Umfang von mindestens 25 Prozent ihrer Arbeitszeit gemeinsam mit Pflegebedürftigen tagesstrukturierend, aktivierend, betreuend oder pflegend tätig sind. Alle übrigen Beschäftigten der entsprechenden Pflegeeinrichtungen sollen 334 Euro bekommen.

Freiwillige im Sinne des § 2 des Bundesfreiwilligendienstgesetzes und Freiwillige im Sinne des § 2 Jugendfreiwilligendienstgesetzes im Freiwilligen Sozialen Jahr erhalten in diesen Einrichtungen eine Corona-Prämie in Höhe von 100 Euro.