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Mädchen- und Jungenwohngruppen

Die Mädchenwohngruppen und Jungenwohngruppen der AWO Saarland geben Orientierung und klare Hilfe

Mädchen- und Jungenwohngruppen

Mit den Mädchenwohngruppen und den Jungenwohngruppen hält die AWO Saarland nach Geschlecht spezifizierte stationäre Jugendhilfewohnformen für Jugendliche bereit, die eine Weiterentwicklung unter klaren und verbindlichen Strukturen und eine Förderung und Unterstützung nach Einzelfallarbeit gewährleistet.

 

In die intensiv-pädagogischen Mädchenwohngruppen in Saarbrücken und Bexbach können Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahre aufgenommen werden. Die Wohngruppen sind ein geschützter Lebens- und Entwicklungsraum, der vor allem in Betracht kommt, wenn gravierende und gefährdende Erziehungsprobleme nach Krisen und Belastungen in der Herkunftsfamilie vorhanden sind. Ist die psychosoziale Entwicklung gefährdet und kam es bereits in der Vergangenheit zu Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen, ist eine intensiv-pädagogische Begleitung notwendig. Entwicklungsstörungen und Anpassungsstörungen über dem durchschnittlichen Rahmen an Emotionsregulationsstörungen sowie Impulskontrollstörungen, Affektregulationsstörungen, selbstverletzendes und Hochrisikoverhalten sowie Missbrauchs- und Gewalterfahrungen sind ein Grund für eine Begleitung in der intensiv-pädagogischen Maßnahme.

Die Ziele der pädagogischen Arbeit mit den Mädchen sind eine Entlastung der Jugendlichen und der Herkunftsfamilien, um die Weiterentwicklung des einzelnen Mädchens zu ermöglichen, der Ausbau und die Stärkung der Kompetenzen, die Erweiterung ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten und die Vermittlung eines positiven Selbstkonzeptes. Unser pädagogisches Team unterstützt die Jugendlichen dabei, Strategien zur Selbstwirksamkeit (Resilienz) zu fördern, positive und realistische Lebensperspektiven zu entwickeln, den schulischen und beruflichen Weg zu unterstützen und je nach Alter den Übergang in eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Je nach individueller Situation ist die Vorbereitung und Rückführung in die Herkunftsfamilie ebenso eine Chance für die Jugendliche. Wir nehmen die Probleme der Mädchen wahr, helfen bei der Akzeptanz der Problematik und bei der Veränderung von schädigendem Verhalten. Wichtig ist auch das Erlernen von Strategien, um mit starken Gefühlen und Impulsen umgehen zu können und die Stabilisierung von neu gelerntem Verhalten zur gesunden Regulierung von Emotionen und zum Stressabbau. Die intensiv-pädagogische Mädchenwohngruppen arbeiten aufgrund der

 

In der Jungenwohngruppe in Illingen finden männliche Jugendliche ab zwölf Jahren einen Platz, die aus ihren Herkunftsfamilien oder aus einer Pflegefamilie kommen und dort nicht verbleiben können oder die aus einer anderen Jugendhilfeeinrichtung kommen und in der Wohngruppe in Illingen ihre weitere Perspektiven entwickeln wollen. Die Bereitschaft des Jugendlichen, zusammen mit anderen Personen in einem Haus zu leben, ist eine wichtige Zugangsvoraussetzung. Jugendliche mit einer Suchterkrankung bzw. einer ausgeprägten psychischen Erkrankung sowie Jugendliche, die eine Gefährdung für andere Bewohner darstellen (z. B. Jugendliche, die mit Betäubungsmitteln handeln) können nicht aufgenommen werden.

Mit klaren und verbindlichen Strukturen und einer pädagogischen Förderung und Unterstützung in der individuellen Einzelfallarbeit sowie Angeboten in der Hausaufgabenhilfe schaffen wir ein positives Wohnumfeld, um mit Unterstützung den Alltag zu meistern. Gemeinsame erlebnispädagogische Maßnahmen und Freizeiten sind wichtig für die Stärkung des Selbstwertgefühls und des Gemeinschaftsgefühls. Noch bedeutsamer ist die intensive Kooperation mit den Eltern in der Elternarbeit, auf die unser fünfköpfiges und gemischtgeschlechtliches Team großen Wert legt.
Mit Sportangeboten und der Motivation und Beteiligung bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung sowie der Unterstützung des Teams, im geschützten Rahmen Gefühle zu erkennen und auszudrücken fördern wir eine positive Entwicklung der Jungen. Gleichzeitig halten wir die Jungen pädagogisch dazu an, ihr Selbstbild kritisch zu hinterfragen, eigene Rollenbilder zu überdenken und in der Entwicklung alternativer Denkmuster und Handlungsmuster in Konfliktsituationen Unterstützung einzuholen.

Kontakt

Mädchenwohngruppen Saarbrücken und Bexbach

Mädchenwohngruppe Saarbrücken
Einrichtungsleitung Sabine Kurtz
Neuhauser Str. 34
66113 Saarbrücken

  E-Mail
0681 / 75590913
0151 / 55006738

 

Mädchenwohngruppe Bexbach
Einrichtungsleitung Sabine Kurtz
Reinhard-Schiestel-Str. 6
66450 Bexbach

  E-Mail
06826 / 7081
0151 / 55006738

06826 / 961963

Jungenwohngruppe Illingen

Jungenwohngruppe Illingen
Einrichtungsleitung Negin Salari
Brunnenstr. 60
66557 Illingen

  E-Mail
  06825 / 497080
  0160 / 90119831
  06825 / 406762