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Unsere Station√§ren Angebote f√ľr Heranwachsende

AWO Saarland stationäre Wohnangebote

 

Je nach Alter und Art der familiären Probleme ist ein unterschiedliches pädagogisches Angebot notwendig um den Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden.

Daher verf√ľgt das Sozialp√§dagogische Netzwerk der AWO Saarland (SPN) √ľber verschiedene Wohngruppen, die sich sowohl hinsichtlich ihrer Zielgruppe als auch in ihrer Betreuungsintensit√§t unterscheiden.

Den Kindern und Jugendlichen vermitteln wir ethische Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, auf deren Grundlage sie sich selbst und andere respektieren und einen Platz in der Gesellschaft finden. Als Jugendhilfeeinrichtung der Arbeiterwohlfahrt arbeiten wir an der Herstellung gesellschaftlicher Chancengleichheit.

Wir begleiten und fördern Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung, stärken ihre Kompetenzen und tragen dazu bei, ihre Defizite auszugleichen.

Wir arbeiten eng mit Eltern zusammen und unterst√ľtzen und beraten Familien auf dem Weg zu einem besseren Miteinander.

Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren k√∂nnen in Wohngruppen in ihren schulischen, psychischen und sozialen F√§higkeiten unterst√ľtzt und gef√∂rdert werden

Koedukative Wohngruppe 4 Oberthal

Koedukative Wohngruppe 4 Oberthal

Die Wohngruppe 4 des Heilpädagogischen Zentrums in Oberthal ist eine Anschlussgruppe an die Kinderwohngruppen des Zentrums. Sie befindet sich in der Ortsmitte von Oberthal.
Aufgenommen werden Mädchen und Jungen ab 12 Jahren.
In dieser Gruppe werden die Jugendlichen intensiv auf einen Schulabschluss, berufliche Ausbildung und ihre Verselbständigung vorbereitet.

Unser Flyer zum Download

Kontakt

Wohngruppe 4 Oberthal
Br√ľhlstr.41
66649 Oberthal

Einrichtungsleitung:
Agnes Kovac
Telefon: 06854 / 90 11 24
Mobil: 0160 / 90996100
Fax: 06854 / 90 11 20
E-Mail


Telefon Wohngruppe 4: 06854 / 9795061

Geschäftsbereichsleitung:
Volker Neu
Moselstr.8
66424 Homburg
Tel:06841/ 960327
Fax: 06841/960344

Koedukative Wohngruppe Lebach

Aufgenommen werden neun Mädchen und Jungen zwischen 6 und 16 Jahren, die persönliche, soziale, familiäre oder schulische Probleme haben.

Die Wohngruppe Lebach befindet sich in einem Wohnhaus mit großem Garten am Rande von Lebach. Das Haus verfügt über Freizeit- und Werkräume. Die Anbindung an den ÖPNV ist gut, ebenso die gesamte Infrastruktur.

Die Gruppe ist liebevoll eingerichtet und sehr gepflegt. Eine warme Atmosphäre und eine jugendgerechte Ausstattung spielen bei der Gestaltung der Gruppenräume und der Zimmer eine wichtige Rolle.

Unsere Wohngruppe bietet:

  • Strukturierter Tagesablauf mit wiederkehrenden Einheiten und Ritualen
  • Angebot belastbarer und dauerhafter Beziehungen
  • Ein√ľbung und Bew√§ltigung lebenspraktischer Aufgaben
  • Gestaltung von Festen im Jahreskreis
  • F√∂rdernde und fordernde Freizeitangebote im erlebnisp√§dagogischen Bereich
  • Individuell abgestimmte Hilfen auf dem Weg zur Selbst√§ndigkeit
  • Entwicklung von Bildungsperspektiven
  • Unterst√ľtzung bei der beruflichen Orientierung
  • Vernetzung mit den Einrichtungen der Jugendberufshilfe, dem Betreuten Wohnen, der Station√§ren Einzelbetreuung und den Pr√§ventionsdiensten des Sozialp√§dagogischen Netzwerkes
  • Beratung durch den einrichtungsinternen Psychologischen Dienst

Unser Flyer zum Download

 

Kontakt

Einrichtungsleitung:
Agnes Kovac
Mobil: 01 60/90 99 61 00
E-Mail

Wohngruppe Lebach
Oderring 2
66822 Lebach
Tel. Gruppe: 0 68 81/5 18 89
E-Mail

Bereichsleitung:
Andrea Drumm
Tel. 06854/901115
Mobil: 0160/90996100
E-Mail

Geschäftsbereichsleitung:
Volker Neu
Moselstr.8
66424 Homburg
Tel:06841/ 960327
Fax: 06841/960344

Koedukative Wohngruppen in Neunkirchen und Homburg-Bruchhof

Koedukative Wohngruppen in Neunkirchen und Homburg-Bruchhof

In den Wohngruppen Neunkirchen und Homburg-Bruchhof leben 9 bzw. 8 M√§dchen und Jungen im Alter von 12 - 18 Jahren mit Unterst√ľtzungsbedarf in den Bereichen pers√∂nliche oder soziale Entwicklung, Familie oder Schule:

  • wenn die Erziehungsprobleme auf Grund von Krisen und Problembelastungen in der Herkunftsfamilie so vielf√§ltig und gravierend sind, dass eine gesunde, psychosoziale Entwicklung gef√§hrdet ist und es bereits zu Verhaltensauff√§lligkeiten und Entwicklungsst√∂rungen gekommen ist.
    Insbesondere dann, wenn st√ľtzende und erg√§nzende Hilfen eine gesunde psychosoziale Entwicklung in der Familie nicht sicherstellen oder gew√§hrleisten konnten.
  • wenn Entwicklungsst√∂rungen und Anpassungsst√∂rungen vorliegen, die √ľber den durchschnittlichen Rahmen an Emotionsregulationsst√∂rungen in der Adoleszenz hinausgehen.
  • wenn kurz- oder auch l√§ngerfristig ein Entwicklungsbedarf in den Bereichen der Verselbst√§ndigung, Verantwortungs√ľbernahme und dem Erarbeiten von Zukunftsperspektiven besteht

Die Wohngruppen befinden sich in gem√ľtlichen Einfamilienh√§usern mit G√§rten und geeigneter Infrastruktur (Schulstandorte, √ĖPNV, Vereinsstrukturen, Freizeitm√∂glichkeiten).

Sie sind liebevoll eingerichtet und sehr gepflegt. Die Gruppen legen viel Wert auf eine warme Atmosphäre und eine jugendgemäße Ausstattung.

  • Die Ziele der Hilfe werden konsequent zwischen den Jugendlichen, den Eltern, dem Jugendamt und der Einrichtung vereinbart.
  • Auf die Beteiligung der Jugendlichen bei der Ausgestaltung der Hilfe wird gro√üen Wert gelegt.
  • Im Gruppenrahmen kann das Selbstwertgef√ľhl gef√∂rdert und die Urteils- und Entscheidungsf√§higkeit der Jugendlichen gest√§rkt werden.
  • Gemeinsam werden Kommunikations- und Konfliktbearbeitungsstrategien reflektiert und verbessert, um so stabilere soziale Beziehungen aufbauen zu k√∂nnen.
  • Die Wohngruppe bietet Unterst√ľtzung beim Erreichen schulischer und beruflicher Ziele und tr√§gt durch die klare Tagesstruktur dazu bei, dass die Jugendlichen Sicherheit, Stabilit√§t und Orientierung erleben.


Die Kooperation mit den Eltern ist eine wichtige Voraussetzung zum Gelingen der Hilfe.
Neben den Angeboten f√ľr die Jugendlichen, richtet sich das Angebot auch an Eltern, die bereit sind, sich auf einen Ver√§nderungsprozess einzulassen, um so die Beziehungen zu ihren Kindern zu verbessern.

Das Angebot der Wohngruppen:

  • Individuelle Hilfsangebote, die auf die jeweilige Problemsituation zugeschnittenen sind
  • Erlebnisp√§dagogische Angebote
  • Freizeitp√§dagogische Angebote
  • Hinf√ľhrung zu und Unterst√ľtzung bei aktiver Freizeitgestaltung / Hobbies (Musikunterricht, Besuche von Sportvereinen etc.)
  • Unterst√ľtzung im schulischen Bereich (Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Reflexion kritischer R√ľckmeldungen aus der Schule, Schulkontakte etc.)
  • Entwicklung beruflicher Perspektiven (Ausbildung, Studium etc.)
  • Ein√ľben sozialer F√§higkeiten und Kompetenzen
  • Beteiligung jedes/r Jugendlichen bei h√§uslichen Aufgaben
  • Gemeinsames Kochen am Wochenende, gemeinsame Eink√§ufe etc.
  • Beratung und Begleitung durch MitarbeiterInnen u.a. bei allen Arten von Delikten
  • J√§hrlich Ferienfreizeiten
  • gemeinsame Feste

Kontakt

Wohngruppe Neunkirchen
Einrichtungsleitung Carsten Zimmer
Georgstraße 2a
66538 Neunkirchen
Telefon: 06821 I 8 69 12 71
Mobil: 01 70 / 9508909

Wohngruppe Homburg-Bruchhof
Einrichtungsleitung Jörg Hugo
Kaiserslauterer Straße 74
66424 Hornburg
Telefon: 06841 1 1 53 88
Mobil: 0171 / 2 07 58 29

Bereichsleitung:
Anja Klein
Moselstraße 8
66424 Homburg
Tel: 06841/960367
Fax: 06841/960344

Geschäftsbereichsleitung:
Volker Neu
Moselstr.8
66424 Homburg
Tel:06841/ 960327
Fax: 06841/960344

Jungenwohngruppe Illingen

Jungenwohngruppe

Die Jungenwohngruppe Illingen verf√ľgt √ľber neun Pl√§tze f√ľr m√§nnliche Jugendliche ab zw√∂lf Jahren. Sie befindet sich in einem gro√üz√ľgigen Wohnhaus mit Garten, das speziell f√ľr diesen Zweck gebaut wurde.
Das Haus erm√∂glicht jedem Jugendlichen ein eigenes Zimmer und ist mit einem Fitnessraum ausgestattet. Dar√ľber hinaus bestehen weitere attraktive Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten (Kicker, Tischtennis, Fernseh- / Wohnzimmer, Spielkonsolen, Internetzugang, Gesellschaftsspiele, Terasse, Grillplatz).
Die Anbindung an den √ĖPNV ist gut, ebenso die gesamte Infrastruktur. Alle Schulformen sind in der N√§he vorhanden und f√ľr die Jugendlichen gut erreichbar.

Aufgenommen werden männliche Jugendliche:

  • die aus ihrer Herkunftsfamilie kommen und dort nicht verbleiben k√∂nnen
  • die aus einer Pflegefamilie kommen und dort nicht verbleiben k√∂nnen
  • die aus einer anderen Jugendhilfeeinrichtung kommen und in der Jungenwohngruppe Illingen weitere Perspektiven entwickeln wollen

Die Jugendlichen werden entsprechend ihrer Möglichkeiten am Aufnahmeverfahren beteiligt .
Wichtig dabei ist die Bereitschaft des Jugendlichen, zusammen mit anderen in einem Haus zu leben. Jugendliche, die eine ausgepr√§gte Suchterkrankung bzw. eine ausgepr√§gte psychische Erkrankung aufweisen, k√∂nnen aktuell nicht aufgenommen werden. Gleiches gilt f√ľr Jugendliche, die eine Gef√§hrdung f√ľr die anderen Bewohner darstellen k√∂nnen (z.B. Jugendliche, die mit Bet√§ubungsmitteln handeln).

Geschlechtsspezifische Angebote:

  • Durchf√ľhrung erlebnisp√§dagogischer Ma√ünahmen zur St√§rkung des Selbstwert- und Gemeinschaftsgef√ľhls
  • Sportangebote zur St√§rkung des Selbstwert- und Gemeinschaftsgef√ľhls
  • Motivierung zu und Unterst√ľtzung bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung
  • Unterst√ľtzung dabei, in gesch√ľtztem Rahmen Gef√ľhle zu erkennen und auszudr√ľcken
  • Kritisches Hinterfragen des Selbstbildes und der eigenen Rollenbilder
  • Unterst√ľtzung in der Entwicklung alternativer Denkmuster und Handlungsmuster in Konfliktsituationen

Allgemeine Ziele und Angebote:

  • Bereitstellung klarer und verbindlicher Strukturen
  • F√∂rderung und Unterst√ľtzung durch individuelle Einzelfallarbeit
  • Individuelle Hausaufgabenhilfe
  • Durchf√ľhrung von Freizeitma√ünahmen
  • Intensive Kooperation mit den Eltern / Elternarbeit

Team:

  • Die Jugendlichen werden von einem engagiertem gemischtgeschlechtlichem Team aus f√ľnf praxiserfahrenen Fachkr√§ften betreut und gef√∂rdert.
  • Das Team und die Jugendlichen werden zudem von ihrer Einrichtungsleitung und der Mitarbeiterin des psychologischen Dienstes in allen Bereichen unterst√ľtzt.

Die Wohngruppe liegt in einem ruhigen Wohngebiet in Illingen, das große Außengelände kann vielfältig genutzt werden.

Unser Flyer zum Download

Kontakt

Einrichtungsleitung:
Jörg Hugo
0171 - 2075829
Fax: 06825 / 406762
E-Mail

Jungenwohngruppe Illingen
Brunnenstr. 60
66557 Illingen
Telefon: 06825 / 497080

Bereichsleitung:
Anja Klein
Moselstraße 8
66424 Homburg
Tel: 06841/960367
Fax: 06841/960344

Geschäftsbereichsleitung:
Volker Neu
Moselstr.8
66424 Homburg
Tel:06841/ 960327
Fax: 06841/960344

Intensiv-p√§dagogische M√§dchenwohngruppen Saarbr√ľcken und Bexbach

Die M√§dchenwohngruppen des Sozialp√§dagogischen Netzwerkes der AWO Saarland bieten jeweils sieben M√§dchen im Alter von 13 bis 18 Jahren die M√∂glichkeit eines gesch√ľtzten Lebens- und Entwicklungsraumes,

  • wenn die Erziehungsprobleme auf Grund von Krisen und Belastungen in der Herkunftsfamilie so vielf√§ltig und gravierend sind, dass eine gesunde, psychosoziale Entwicklung gef√§hrdet ist und es bereits zu Verhaltensauff√§lligkeiten und Entwicklungsst√∂rungen gekommen ist. Dies Insbesondere dann, wenn st√ľtzende und erg√§nzende Hilfestellungen eine gesunde psychosoziale Entwicklung in der Familie nicht sicherstellen oder gew√§hrleisten konnten.
  • wenn Entwicklungsst√∂rungen und Anpassungsst√∂rungen vorliegen, die √ľber einen durchschnittlichen Rahmen an Emotionsregulationsst√∂rungen hinausgehen.
  • bei Impulskontrollst√∂rungen, Affektregulationsst√∂rungen, selbstverletzendem- und Hochrisikoverhalten sowie nach Missbrauchs- und Gewalterfahrungen

 

Ziele der pädagogischen Arbeit mit den Mädchen sind:

  • die Entlastung der M√§dchen und ihrer Herkunftsfamilien, um eine Weiterentwicklung zu erm√∂glichen
  • Ausbau und St√§rkung der Kompetenzen der M√§dchen, Erweiterung der individuellen F√§higkeiten und Fertigkeiten
  • Vermittlung eines positiven Selbstkonzeptes
  • F√∂rderung von Strategien zur Selbstwirksamkeit (Resilienzen)
  • Entwicklung positiver und realistischer Lebensperspektiven
  • F√∂rderung von schulischem und beruflichem Leistungsverm√∂gen
  • Vorbereitung und ggf. R√ľckf√ľhrung in die Herkunftsfamilie oder
  • Begleitung auf dem Weg in eine altersangemessene Selbst√§ndigkeit

Intensivpädagogische Ziele:

  • Wahrnehmen, Akzeptanz der Problematik und Ver√§nderung von sch√§digenden Verhaltensmustern
  • Erlernen von Strategien zum Umgang mit starken Gef√ľhlen und Impulsen
  • Stabilisierung von neu gelerntem Verhalten zur gesunden Emotionsregulation und zum Stressabbau

Die intensivpädagogischen Mädchenwohngruppen arbeiten mit höherer pädagogischer und psychologischer Personalisierung, um dem individuellen Bedarf der Mädchen entsprechen zu können.

Standorte:

Die intensivp√§dagogische M√§dchenwohngruppe Saarbr√ľcken befindet sich in einem¬†gem√ľtlichen Einfamilienhaus im Saarbr√ľcker Stadtteil Malstatt mit eigenem Garten.
Die Wohngruppe ist mit dem √∂ffentlichen Personennahverkehr direkt an die vielf√§ltigen Angebote der Landeshauptstadt angebunden. Die Einrichtung ist besonders f√ľr M√§dchen geeignet, die nur in einem st√§dtischen Umfeld leben wollen.

Die intensivp√§dagogischeM√§dchenwohngruppe Oberbexbach befindet sich in einem gro√üz√ľgigen Einfamilienhaus im Ortskern von Oberbexbach. Das Haus ist mit mehreren Funktionsr√§umen ausgestattet. Die Anbindung an den √ĖPNV ist gut.

Unsere Flyer zum Download:

Flyer M√§dchenwohngruppe Saarbr√ľcken

Flyer Mädchenwohngruppe Oberbexbach

Kontakt

Ansprechpartnerin Mädchenwohngruppen:
Sabine Kurtz
Mobil: 0151 / 55006738

Mädchenwohngruppe Oberbexbach
Reinhard-Schiestel-Str. 6
66450 Bexbach
Telefon: 06826 / 7081
Fax: 06826 / 961963

M√§dchenwohngruppe Saarbr√ľcken
Neuhauserstr. 34
66113 Saarbr√ľcken
Telefon: 0681 / 75590913

Bereichsleitung:
Klaus Schaub
Moselstraße 8
66424 Homburg
Tel: 06841/960349
Fax: 06841/960344

Geschäftsbereichsleitung:
Cornelia Bechthold
Moselstr.8
66424 Homburg
Telefon 06841 / 960356

Wohngruppen und betreute Wohnformen f√ľr unbegleitete minderj√§hrige Fl√ľchtlinge

Wohngruppen und betreute Wohnformen f√ľr unbegleitete minderj√§hrige Fl√ľchtlinge

In den interkulturellen Wohngruppen in Saarbr√ľcken, Ludweiler und Homburg werden jeweils 9 m√§nnliche unbegleitete minderj√§hrige Fl√ľchtlinge (UMF) aufgenommen, betreut und beim Einleben in Deutschland unterst√ľtzt.

Die interkulturelle Wohngruppe Homburg bietet durch ihre Vernetzung mit der Jugendberufshilfe die Möglichkeit einen Schulabschluss, beziehungsweise den Abschluss einer Berufsausbildung zu erreichen.

Dar√ľber hinaus k√∂nnen Jugendliche in Jugendwohngruppen, im Rahmen station√§rer Einzelbetreuung und in eigenen Wohnungen √ľber Betreutes Wohnen unterst√ľtzt werden.

Fachliche Ausrichtung und methodische Grundlage oder Ziele:
Das p√§dagogische Personal arbeitet in multiprofessionellen und interkulturellen Teams. Die Haltung den Jugendlichen gegen√ľber ist gepr√§gt von Offenheit und Interesse, von Empathie, Zuverl√§ssigkeit und Wertsch√§tzung.

In der täglichen Betreuung und Beratung verfolgen wir folgende Ziele:

  • Orientierung und Integration im Sozialraum
  • Erlernen bzw. F√∂rderung der sprachlicher und schriftlicher Kompetenz in der deutschen Sprache
  • gesundheitliche Abkl√§rung (allgemeiner Gesundheitszustand, Impfstatus etc.)
  • F√∂rderung eines ganzheitlichen Gesundheitsbewusstseins,
  • Unterst√ľtzung im Asylverfahren
  • Sicherung der physischen und psychischen Grundbed√ľrfnisse
  • Achtsamer Umgang mit kulturell, religi√∂s und ethnisch unterschiedlichen Bed√ľrfnissen
  • Strukturierung des Alltags und Vermittlung von Alltagskompetenzen
  • Anleitung zur eigenst√§ndigen Lebensgestaltung
  • F√∂rderung sozialer Kompetenzen und emotionaler Ausdrucksf√§higkeit
  • Unterst√ľtzung bei der schulischen und beruflichen Integration (z.B. durch Unterst√ľtzung bei Hausaufgaben, Hilfe bei Ausbildungsplatzsuche etc.)
  • Entwicklung einer individuellen, planvollen, aktiven Freizeitgestaltung,

Unsere t√§gliche Arbeit mit den Jugendlichen (UMF) basiert auf Empathie und Vertrauensgewinn auf einer Seite und Mitwirkung bei der Interkulturellen √Ėffnung der Gesellschaft auf der anderen Seite.

Diese beiden Aspekte lassen sich in folgenden Punkten herauskristallisieren:
Bei den Jugendlichen (UMF):

  • empathische und unterst√ľtzende Beziehungsangebote,
  • Therapeutische Aufarbeitung individueller posttraumatischer Belastungsst√∂rungen,
  • l√∂sungsorientierte Krisen- und Konfliktbegleitung,
  • St√§rkung und Mobilisierung der pers√∂nlichen F√§higkeiten,
  • Emotionale Stabilisierung,
  • F√∂rdern der Eigeninitiative von Jugendlichen
  • Pr√ľfung der M√∂glichkeit und ggf. Mitwirkung bei einer Familienzusammenf√ľhrung

In der Gesellschaft:

  • F√∂rderung der kulturellen Vielfalt und der interkulturellen Begegnung mit dem Ziel Vorurteile abzubauen und zu einer interkulturellen √Ėffnung von Angeboten im Gemeinwesen beizutragen

Kontakt:

lnterkulturelle Wohngruppe Saarbr√ľcken
Negin Salari
Lebacher Straße 161
661 13 Saarbr√ľcken
Telefon: 0681/ 99 18 30
Mobil: 0160/ 901 19831
E-Mail

lnterkulturelle Wohngruppe Homburg
Negin Salari
Breslauer Straße 6-8
66424 Homburg
Telefon: 06841/99 30 850
Mobil: 0160/ 901 29831
E-Mail

lnterkulturelle Wohngruppe Ludweiler
Uwe Hanson
Lauterbacherstr. 220
66333 Völklingen-Ludweiler
Telefon: 06898/ 15 04 03 29

Bereichsleitung:
Anja Klein
Moselstraße 8
66424 Homburg
Tel: 06841/960367
Fax: 06841/960344

Geschäftsbereichsleitung:
Volker Neu
Moselstr.8
66424 Homburg
Tel:06841/ 960327
Fax: 06841/960344

Inobhutnahmestelle

Inobhutnahme- und Clearingstelle Neunkirchen

Die Inobhutnahme- und Clearingsstelle (ICS) Neunkirchen ist ein
Kooperationsprojekt der Jugendhilfeträger Arbeiterwohlfahrt (SPN), Diakonisches
Werk an der Saar, Pallotti-Haus Neunkirchen und Hospital St.. Wendel.

Als stationäre Jugendhilfemaßnahme ermöglicht die ICS bis zu 8 Jugendlichen eine
kurzfristige Aufnahme rund um die Uhr und 365 Tagen im Jahr.
Aufgenommen werden können Jungen und Mädchen i.d.R. zwischen 12 und 18 Jahren, die Schutz,
Versorgung und eine Perspektivklärung brauchen.

Nicht aufgenommen wird bei

  • akuter Intoxikation ( Krankenhaus)
  • akuter Selbst- oder Fremdgef√§hrdung ( Kinder- und Jugendpsychiatrie)

Was tun wir?

  • Perspektivkl√§rung (innerhalb von 6 Wochen) f√ľr den jungen Menschen und seine Familie
  • Psychologische Beratung f√ľr den jungen Menschen, die Familie und die Fachkr√§fte
  • Vorbereitung der R√ľckkehr in die Familie oder Vorbereitung des Wechsels in eine Anschlussma√ünahme
  • Krisenmanagement
  • Schutz des Jugendlichen sicherstellen

Unsere Grundhaltung

  • Wertsch√§tzend und respektvoll gegen√ľber dem jungen Menschen und seiner Familie
  • Ressourcenorientiert
  • Individualisierende Unterst√ľtzung und Anforderung gegen√ľber dem jungen Menschen
  • Kooperation mit allen Beteiligten
  • Transparenz gegen√ľber dem jungen Menschen und seiner Familie

Der Zugang in die lnobhutnahmestelle erfolgt ausschlie√ülich √ľber Polizei oder Jugendamt.