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Unsere StationĂ€ren Angebote fĂŒr Heranwachsende

AWO Saarland stationÀre Wohnangebote

 

Je nach Alter und Art der familiÀren Probleme ist ein unterschiedliches pÀdagogisches Angebot notwendig um den Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden.

Daher verfĂŒgt das SozialpĂ€dagogische Netzwerk der AWO Saarland (SPN) ĂŒber verschiedene Wohngruppen, die sich sowohl hinsichtlich ihrer Zielgruppe als auch in ihrer BetreuungsintensitĂ€t unterscheiden.

Den Kindern und Jugendlichen vermitteln wir ethische Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und SolidaritÀt, auf deren Grundlage sie sich selbst und andere respektieren und einen Platz in der Gesellschaft finden. Als Jugendhilfeeinrichtung der Arbeiterwohlfahrt arbeiten wir an der Herstellung gesellschaftlicher Chancengleichheit.

Wir begleiten und fördern Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung, stÀrken ihre Kompetenzen und tragen dazu bei, ihre Defizite auszugleichen.

Wir arbeiten eng mit Eltern zusammen und unterstĂŒtzen und beraten Familien auf dem Weg zu einem besseren Miteinander.

Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können in Wohngruppen in ihren schulischen, psychischen und sozialen FĂ€higkeiten unterstĂŒtzt und gefördert werden

Koedukative Wohngruppe 4 Oberthal

Koedukative Wohngruppe 4 Oberthal

Die Wohngruppe 4 des HeilpÀdagogischen Zentrums in Oberthal ist eine Anschlussgruppe an die Kinderwohngruppen des Zentrums. Sie befindet sich in der Ortsmitte von Oberthal.
Aufgenommen werden MĂ€dchen und Jungen ab 12 Jahren.
In dieser Gruppe werden die Jugendlichen intensiv auf einen Schulabschluss, berufliche Ausbildung und ihre VerselbstÀndigung vorbereitet.

Unser Flyer zum Download als pdf-Datei (175 kb) 

Kontakt

Wohngruppe 4 Oberthal
BrĂŒhlstr.41
66649 Oberthal
Telefon: 06854 / 9795061

Einrichtungsleitung:
Agnes Kovac
Telefon: 06854 / 90 11 24
Mobil: 0160 / 90996100
Fax: 06854 / 90 11 20
E-Mail

GeschÀftsbereichsleitung:
Cornelia Bechthold
Moselstr. 8
66424 Homburg
Telefon 06841 / 960356

Koedukative Wohngruppe Lebach

Aufgenommen werden neun MÀdchen und Jungen zwischen 6 und 16 Jahren, die persönliche, soziale, familiÀre oder schulische Probleme haben.

Die Wohngruppe Lebach befindet sich in einem Wohnhaus mit großem Garten am Rande von Lebach. Das Haus verfügt über Freizeit- und Werkräume. Die Anbindung an den ÖPNV ist gut, ebenso die gesamte Infrastruktur.

Die Gruppe ist liebevoll eingerichtet und sehr gepflegt. Eine warme AtmosphÀre und eine jugendgerechte Ausstattung spielen bei der Gestaltung der GruppenrÀume und der Zimmer eine wichtige Rolle.

Unsere Wohngruppe bietet:

  • Strukturierter Tagesablauf mit wiederkehrenden Einheiten und Ritualen
  • Angebot belastbarer und dauerhafter Beziehungen
  • EinĂŒbung und BewĂ€ltigung lebenspraktischer Aufgaben
  • Gestaltung von Festen im Jahreskreis
  • Fördernde und fordernde Freizeitangebote im erlebnispĂ€dagogischen Bereich
  • Individuell abgestimmte Hilfen auf dem Weg zur SelbstĂ€ndigkeit
  • Entwicklung von Bildungsperspektiven
  • UnterstĂŒtzung bei der beruflichen Orientierung
  • Vernetzung mit den Einrichtungen der Jugendberufshilfe, dem Betreuten Wohnen, der StationĂ€ren Einzelbetreuung und den PrĂ€ventionsdiensten des SozialpĂ€dagogischen Netzwerkes
  • Beratung durch den einrichtungsinternen Psychologischen Dienst

Unser Flyer zum Download als pdf-Datei (352 kb)

 

Kontakt

Wohngruppe Lebach

Oderring 2
66822 Lebach
Tel. Gruppe: 0 68 81/5 18 89
E-Mail

Einrichtungsleitung:
Agnes Kovac
Mobil: 01 60/90 99 61 00
E-Mail

Bereichsleitung:
Andrea Drumm
Tel. 06854/901115
Mobil: 0160/90996100
E-Mail

GeschÀftsbereichsleitung:
Cornelia Bechthold
Moselstr. 8
66424 Homburg
Telefon 06841 / 960356

Koedukative Wohngruppen in Neunkirchen und Homburg-Bruchhof

Koedukative Wohngruppen in Neunkirchen und Homburg-Bruchhof

In den Wohngruppen Neunkirchen und Homburg-Bruchhof leben 9 bzw. 8 MĂ€dchen und Jungen im Alter von 12 - 18 Jahren mit UnterstĂŒtzungsbedarf in den Bereichen persönliche oder soziale Entwicklung, Familie oder Schule:

  • wenn die Erziehungsprobleme auf Grund von Krisen und Problembelastungen in der Herkunftsfamilie so vielfĂ€ltig und gravierend sind, dass eine gesunde, psychosoziale Entwicklung gefĂ€hrdet ist und es bereits zu VerhaltensauffĂ€lligkeiten und Entwicklungsstörungen gekommen ist.
    Insbesondere dann, wenn stĂŒtzende und ergĂ€nzende Hilfen eine gesunde psychosoziale Entwicklung in der Familie nicht sicherstellen oder gewĂ€hrleisten konnten.
  • wenn Entwicklungsstörungen und Anpassungsstörungen vorliegen, die ĂŒber den durchschnittlichen Rahmen an Emotionsregulationsstörungen in der Adoleszenz hinausgehen.
  • wenn kurz- oder auch lĂ€ngerfristig ein Entwicklungsbedarf in den Bereichen der VerselbstĂ€ndigung, VerantwortungsĂŒbernahme und dem Erarbeiten von Zukunftsperspektiven besteht

Die Wohngruppen befinden sich in gemĂŒtlichen EinfamilienhĂ€usern mit GĂ€rten und geeigneter Infrastruktur (Schulstandorte, ÖPNV, Vereinsstrukturen, Freizeitmöglichkeiten).

Sie sind liebevoll eingerichtet und sehr gepflegt. Die Gruppen legen viel Wert auf eine warme AtmosphĂ€re und eine jugendgemĂ€ĂŸe Ausstattung.

  • Die Ziele der Hilfe werden konsequent zwischen den Jugendlichen, den Eltern, dem Jugendamt und der Einrichtung vereinbart.
  • Auf die Beteiligung der Jugendlichen bei der Ausgestaltung der Hilfe wird großen Wert gelegt.
  • Im Gruppenrahmen kann das SelbstwertgefĂŒhl gefördert und die Urteils- und EntscheidungsfĂ€higkeit der Jugendlichen gestĂ€rkt werden.
  • Gemeinsam werden Kommunikations- und Konfliktbearbeitungsstrategien reflektiert und verbessert, um so stabilere soziale Beziehungen aufbauen zu können.
  • Die Wohngruppe bietet UnterstĂŒtzung beim Erreichen schulischer und beruflicher Ziele und trĂ€gt durch die klare Tagesstruktur dazu bei, dass die Jugendlichen Sicherheit, StabilitĂ€t und Orientierung erleben.


Die Kooperation mit den Eltern ist eine wichtige Voraussetzung zum Gelingen der Hilfe.
Neben den Angeboten fĂŒr die Jugendlichen, richtet sich das Angebot auch an Eltern, die bereit sind, sich auf einen VerĂ€nderungsprozess einzulassen, um so die Beziehungen zu ihren Kindern zu verbessern.

Das Angebot der Wohngruppen:

  • Individuelle Hilfsangebote, die auf die jeweilige Problemsituation zugeschnittenen sind
  • ErlebnispĂ€dagogische Angebote
  • FreizeitpĂ€dagogische Angebote
  • HinfĂŒhrung zu und UnterstĂŒtzung bei aktiver Freizeitgestaltung / Hobbies (Musikunterricht, Besuche von Sportvereinen etc.)
  • UnterstĂŒtzung im schulischen Bereich (Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Reflexion kritischer RĂŒckmeldungen aus der Schule, Schulkontakte etc.)
  • Entwicklung beruflicher Perspektiven (Ausbildung, Studium etc.)
  • EinĂŒben sozialer FĂ€higkeiten und Kompetenzen
  • Beteiligung jedes/r Jugendlichen bei hĂ€uslichen Aufgaben
  • Gemeinsames Kochen am Wochenende, gemeinsame EinkĂ€ufe etc.
  • Beratung und Begleitung durch MitarbeiterInnen u.a. bei allen Arten von Delikten
  • JĂ€hrlich Ferienfreizeiten
  • gemeinsame Feste

Kontakt

Wohngruppe Neunkirchen
Einrichtungsleitung Carsten Zimmer
Georgstraße 2a
66538 Neunkirchen
Telefon: 06821 / 8 69 12 71
Mobil: 01 70 / 9508909

Wohngruppe Homburg-Bruchhof
Einrichtungsleitung Carsten Zimmer
Kaiserslauterer Straße 74
66424 Hornburg
Telefon: 06841 / 1 53 88
Mobil: 01 70 / 9508909

Bereichsleitung:
Klaus Schaub
Moselstraße 8
66424 Homburg
Tel: 06841/960349
Fax: 06841/960344

GeschÀftsbereichsleitung:
Cornelia Bechthold
Moselstr. 8
66424 Homburg
Telefon 06841 / 960356

Jungenwohngruppe Illingen

Jungenwohngruppe

Die Jungenwohngruppe Illingen verfĂŒgt ĂŒber neun PlĂ€tze fĂŒr mĂ€nnliche Jugendliche ab zwölf Jahren. Sie befindet sich in einem großzĂŒgigen Wohnhaus mit Garten, das speziell fĂŒr diesen Zweck gebaut wurde.
Das Haus ermöglicht jedem Jugendlichen ein eigenes Zimmer und ist mit einem Fitnessraum ausgestattet. DarĂŒber hinaus bestehen weitere attraktive BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten (Kicker, Tischtennis, Fernseh- / Wohnzimmer, Spielkonsolen, Internetzugang, Gesellschaftsspiele, Terasse, Grillplatz).
Die Anbindung an den ÖPNV ist gut, ebenso die gesamte Infrastruktur. Alle Schulformen sind in der NĂ€he vorhanden und fĂŒr die Jugendlichen gut erreichbar.

Aufgenommen werden mÀnnliche Jugendliche:

  • die aus ihrer Herkunftsfamilie kommen und dort nicht verbleiben können
  • die aus einer Pflegefamilie kommen und dort nicht verbleiben können
  • die aus einer anderen Jugendhilfeeinrichtung kommen und in der Jungenwohngruppe Illingen weitere Perspektiven entwickeln wollen

Die Jugendlichen werden entsprechend ihrer Möglichkeiten am Aufnahmeverfahren beteiligt .
Wichtig dabei ist die Bereitschaft des Jugendlichen, zusammen mit anderen in einem Haus zu leben. Jugendliche, die eine ausgeprĂ€gte Suchterkrankung bzw. eine ausgeprĂ€gte psychische Erkrankung aufweisen, können aktuell nicht aufgenommen werden. Gleiches gilt fĂŒr Jugendliche, die eine GefĂ€hrdung fĂŒr die anderen Bewohner darstellen können (z.B. Jugendliche, die mit BetĂ€ubungsmitteln handeln).

Geschlechtsspezifische Angebote:

  • DurchfĂŒhrung erlebnispĂ€dagogischer Maßnahmen zur StĂ€rkung des Selbstwert- und GemeinschaftsgefĂŒhls
  • Sportangebote zur StĂ€rkung des Selbstwert- und GemeinschaftsgefĂŒhls
  • Motivierung zu und UnterstĂŒtzung bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung
  • UnterstĂŒtzung dabei, in geschĂŒtztem Rahmen GefĂŒhle zu erkennen und auszudrĂŒcken
  • Kritisches Hinterfragen des Selbstbildes und der eigenen Rollenbilder
  • UnterstĂŒtzung in der Entwicklung alternativer Denkmuster und Handlungsmuster in Konfliktsituationen

Allgemeine Ziele und Angebote:

  • Bereitstellung klarer und verbindlicher Strukturen
  • Förderung und UnterstĂŒtzung durch individuelle Einzelfallarbeit
  • Individuelle Hausaufgabenhilfe
  • DurchfĂŒhrung von Freizeitmaßnahmen
  • Intensive Kooperation mit den Eltern / Elternarbeit

Team:

  • Die Jugendlichen werden von einem engagiertem gemischtgeschlechtlichem Team aus fĂŒnf praxiserfahrenen FachkrĂ€ften betreut und gefördert.
  • Das Team und die Jugendlichen werden zudem von ihrer Einrichtungsleitung und der Mitarbeiterin des psychologischen Dienstes in allen Bereichen unterstĂŒtzt.

Die Wohngruppe liegt in einem ruhigen Wohngebiet in Illingen, das große AußengelĂ€nde kann vielfĂ€ltig genutzt werden.

Unser Flyer zum Download als pdf-Datei 

Kontakt

Einrichtungsleitung:
Stefan Fuchs-Marquedant
0176 - 15861116 
Fax: 06825 / 406762
E-Mail

Jungenwohngruppe Illingen
Brunnenstr. 60
66557 Illingen
Telefon: 06825 / 497080

Bereichsleitung:
Klaus Schaub
Moselstraße 8
66424 Homburg
Tel: 06841/960349
Fax: 06841/960344

GeschÀftsbereichsleitung:
Cornelia Bechthold
Moselstr. 8
66424 Homburg
Telefon 06841 / 960356

Intensiv-pĂ€dagogische MĂ€dchenwohngruppen SaarbrĂŒcken und Bexbach

Die MĂ€dchenwohngruppen des SozialpĂ€dagogischen Netzwerkes der AWO Saarland bieten jeweils sieben MĂ€dchen im Alter von 13 bis 18 Jahren die Möglichkeit eines geschĂŒtzten Lebens- und Entwicklungsraumes,

  • wenn die Erziehungsprobleme auf Grund von Krisen und Belastungen in der Herkunftsfamilie so vielfĂ€ltig und gravierend sind, dass eine gesunde, psychosoziale Entwicklung gefĂ€hrdet ist und es bereits zu VerhaltensauffĂ€lligkeiten und Entwicklungsstörungen gekommen ist. Dies Insbesondere dann, wenn stĂŒtzende und ergĂ€nzende Hilfestellungen eine gesunde psychosoziale Entwicklung in der Familie nicht sicherstellen oder gewĂ€hrleisten konnten.
  • wenn Entwicklungsstörungen und Anpassungsstörungen vorliegen, die ĂŒber einen durchschnittlichen Rahmen an Emotionsregulationsstörungen hinausgehen.
  • bei Impulskontrollstörungen, Affektregulationsstörungen, selbstverletzendem- und Hochrisikoverhalten sowie nach Missbrauchs- und Gewalterfahrungen

 

Ziele der pÀdagogischen Arbeit mit den MÀdchen sind:

  • die Entlastung der MĂ€dchen und ihrer Herkunftsfamilien, um eine Weiterentwicklung zu ermöglichen
  • Ausbau und StĂ€rkung der Kompetenzen der MĂ€dchen, Erweiterung der individuellen FĂ€higkeiten und Fertigkeiten
  • Vermittlung eines positiven Selbstkonzeptes
  • Förderung von Strategien zur Selbstwirksamkeit (Resilienzen)
  • Entwicklung positiver und realistischer Lebensperspektiven
  • Förderung von schulischem und beruflichem Leistungsvermögen
  • Vorbereitung und ggf. RĂŒckfĂŒhrung in die Herkunftsfamilie oder
  • Begleitung auf dem Weg in eine altersangemessene SelbstĂ€ndigkeit

IntensivpÀdagogische Ziele:

  • Wahrnehmen, Akzeptanz der Problematik und VerĂ€nderung von schĂ€digenden Verhaltensmustern
  • Erlernen von Strategien zum Umgang mit starken GefĂŒhlen und Impulsen
  • Stabilisierung von neu gelerntem Verhalten zur gesunden Emotionsregulation und zum Stressabbau

Die intensivpÀdagogischen MÀdchenwohngruppen arbeiten mit höherer pÀdagogischer und psychologischer Personalisierung, um dem individuellen Bedarf der MÀdchen entsprechen zu können.

Standorte:

Die intensivpĂ€dagogische MĂ€dchenwohngruppe SaarbrĂŒcken befindet sich in einem gemĂŒtlichen Einfamilienhaus im SaarbrĂŒcker Stadtteil Malstatt mit eigenem Garten.
Die Wohngruppe ist mit dem öffentlichen Personennahverkehr direkt an die vielfĂ€ltigen Angebote der Landeshauptstadt angebunden. Die Einrichtung ist besonders fĂŒr MĂ€dchen geeignet, die nur in einem stĂ€dtischen Umfeld leben wollen.

Die intensivpĂ€dagogischeMĂ€dchenwohngruppe Oberbexbach befindet sich in einem großzĂŒgigen Einfamilienhaus im Ortskern von Oberbexbach. Das Haus ist mit mehreren FunktionsrĂ€umen ausgestattet. Die Anbindung an den ÖPNV ist gut.

Unsere Flyer zum Download:

Flyer MĂ€dchenwohngruppe SaarbrĂŒcken, Download als pdf-Datei

Flyer MĂ€dchenwohngruppe Oberbexbach als pdf-Datei

Kontakt

Ansprechpartnerin MĂ€dchenwohngruppen:
Sabine Kurtz
Mobil: 0151 / 55006738

MĂ€dchenwohngruppe Oberbexbach
Reinhard-Schiestel-Str. 6
66450 Bexbach
Telefon: 06826 / 7081
Fax: 06826 / 961963

MĂ€dchenwohngruppe SaarbrĂŒcken
Neuhauserstr. 34
66113 SaarbrĂŒcken
Telefon: 0681 / 75590913

Bereichsleitung:
Klaus Schaub
Moselstraße 8
66424 Homburg
Tel: 06841/960349
Fax: 06841/960344

GeschÀftsbereichsleitung:
Cornelia Bechthold
Moselstr. 8
66424 Homburg
Telefon 06841 / 960356

Wohngruppen und betreute Wohnformen fĂŒr unbegleitete minderjĂ€hrige FlĂŒchtlinge

Wohngruppen und betreute Wohnformen fĂŒr unbegleitete minderjĂ€hrige FlĂŒchtlinge

In den interkulturellen Wohngruppen in SaarbrĂŒcken, Ludweiler und Homburg werden jeweils 9 mĂ€nnliche unbegleitete minderjĂ€hrige FlĂŒchtlinge (UMF) aufgenommen, betreut und beim Einleben in Deutschland unterstĂŒtzt.

Die interkulturelle Wohngruppe Homburg bietet durch ihre Vernetzung mit der Jugendberufshilfe die Möglichkeit einen Schulabschluss, beziehungsweise den Abschluss einer Berufsausbildung zu erreichen.

DarĂŒber hinaus können Jugendliche in Jugendwohngruppen, im Rahmen stationĂ€rer Einzelbetreuung und in eigenen Wohnungen ĂŒber Betreutes Wohnen unterstĂŒtzt werden.

Fachliche Ausrichtung und methodische Grundlage oder Ziele:
Das pĂ€dagogische Personal arbeitet in multiprofessionellen und interkulturellen Teams. Die Haltung den Jugendlichen gegenĂŒber ist geprĂ€gt von Offenheit und Interesse, von Empathie, ZuverlĂ€ssigkeit und WertschĂ€tzung.

In der tÀglichen Betreuung und Beratung verfolgen wir folgende Ziele:

  • Orientierung und Integration im Sozialraum
  • Erlernen bzw. Förderung der sprachlicher und schriftlicher Kompetenz in der deutschen Sprache
  • gesundheitliche AbklĂ€rung (allgemeiner Gesundheitszustand, Impfstatus etc.)
  • Förderung eines ganzheitlichen Gesundheitsbewusstseins,
  • UnterstĂŒtzung im Asylverfahren
  • Sicherung der physischen und psychischen GrundbedĂŒrfnisse
  • Achtsamer Umgang mit kulturell, religiös und ethnisch unterschiedlichen BedĂŒrfnissen
  • Strukturierung des Alltags und Vermittlung von Alltagskompetenzen
  • Anleitung zur eigenstĂ€ndigen Lebensgestaltung
  • Förderung sozialer Kompetenzen und emotionaler AusdrucksfĂ€higkeit
  • UnterstĂŒtzung bei der schulischen und beruflichen Integration (z.B. durch UnterstĂŒtzung bei Hausaufgaben, Hilfe bei Ausbildungsplatzsuche etc.)
  • Entwicklung einer individuellen, planvollen, aktiven Freizeitgestaltung,

Unsere tĂ€gliche Arbeit mit den Jugendlichen (UMF) basiert auf Empathie und Vertrauensgewinn auf einer Seite und Mitwirkung bei der Interkulturellen Öffnung der Gesellschaft auf der anderen Seite.

Diese beiden Aspekte lassen sich in folgenden Punkten herauskristallisieren:
Bei den Jugendlichen (UMF):

  • empathische und unterstĂŒtzende Beziehungsangebote,
  • Therapeutische Aufarbeitung individueller posttraumatischer Belastungsstörungen,
  • lösungsorientierte Krisen- und Konfliktbegleitung,
  • StĂ€rkung und Mobilisierung der persönlichen FĂ€higkeiten,
  • Emotionale Stabilisierung,
  • Fördern der Eigeninitiative von Jugendlichen
  • PrĂŒfung der Möglichkeit und ggf. Mitwirkung bei einer FamilienzusammenfĂŒhrung

In der Gesellschaft:

  • Förderung der kulturellen Vielfalt und der interkulturellen Begegnung mit dem Ziel Vorurteile abzubauen und zu einer interkulturellen Öffnung von Angeboten im Gemeinwesen beizutragen

Kontakt:

lnterkulturelle Wohngruppe SaarbrĂŒcken
Negin Salari
Lebacher Straße 161
661 13 SaarbrĂŒcken
Telefon: 0681/ 99 18 30
Mobil: 0160/ 901 19831
E-Mail

lnterkulturelle Wohngruppe Homburg
Thomas MĂŒller
Breslauer Straße 2-4
66424 Homburg
Telefon: 06841/9898293
Mobil: 0160/ 901 29831
E-Mail

lnterkulturelle Wohngruppe Völklingen
Uwe Hanson
HunsrĂŒckstr. 45
66333 Völklingen
Telefon: 06898 / 940140
Mobil: 0176 / 15860927
E-Mail

lnterkulturelle Wohngruppe Ausbildung und Wohnen Homburg
Thomas MĂŒller
Breslauer Straße 6-8
66424 Homburg
Telefon: 06841/9930850
Mobil: 0160/ 901 29831
E-Mail

Bereichsleitung:

Negin Salari
Lebacher Str. 161
66115 SaarbrĂŒcken
mobil: 0160 90119831

GeschÀftsbereichsleitung:
Cornelia Bechthold
Moselstr. 8
66424 Homburg
Telefon 06841 / 960356

Inobhutnahmestelle

Inobhutnahme- und Clearingstelle Neunkirchen

Die Inobhutnahme- und Clearingsstelle (ICS) Neunkirchen ist ein
Kooperationsprojekt der JugendhilfetrÀger Arbeiterwohlfahrt (SPN), Diakonisches
Werk an der Saar, Pallotti-Haus Neunkirchen und Hospital St.. Wendel.

Als stationĂ€re Jugendhilfemaßnahme ermöglicht die ICS bis zu 8 Jugendlichen eine
kurzfristige Aufnahme rund um die Uhr und 365 Tagen im Jahr.
Aufgenommen werden können Jungen und MÀdchen i.d.R. zwischen 12 und 18 Jahren, die Schutz,
Versorgung und eine PerspektivklÀrung brauchen.

Nicht aufgenommen wird bei

  • akuter Intoxikation ( Krankenhaus)
  • akuter Selbst- oder FremdgefĂ€hrdung ( Kinder- und Jugendpsychiatrie)

Was tun wir?

  • PerspektivklĂ€rung (innerhalb von 6 Wochen) fĂŒr den jungen Menschen und seine Familie
  • Psychologische Beratung fĂŒr den jungen Menschen, die Familie und die FachkrĂ€fte
  • Vorbereitung der RĂŒckkehr in die Familie oder Vorbereitung des Wechsels in eine Anschlussmaßnahme
  • Krisenmanagement
  • Schutz des Jugendlichen sicherstellen

Unsere Grundhaltung

  • WertschĂ€tzend und respektvoll gegenĂŒber dem jungen Menschen und seiner Familie
  • Ressourcenorientiert
  • Individualisierende UnterstĂŒtzung und Anforderung gegenĂŒber dem jungen Menschen
  • Kooperation mit allen Beteiligten
  • Transparenz gegenĂŒber dem jungen Menschen und seiner Familie

Der Zugang in die lnobhutnahmestelle erfolgt ausschließlich ĂŒber Polizei oder Jugendamt.