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Gut zu wissen! Grundsicherung, wenn die Rente nicht reicht


Grundsicherung wenn die Rente nicht reicht

Als Faustregel gilt:
Wenn das gesamte monatliche Einkommen unter 750-800 Euro (je nach Wohnort im Saarland) liegt, kann ein Anspruch auf Grundsicherung im Alter (Sozialhilfe) bestehen.

Die Grundsicherung soll den notwendigen Lebensunterhalt, Unterkunft und Heizung, Kranken- und Pflegeversicherung, Vorsorgebeträge und gegebenenfalls besonderen Mehrbedarf, z. B. bei Schwerbehinderung, abdecken.

Im Unterschied zur Sozialhilfe ist die Grundsicherung übrigens unabhängig vom Einkommen der Kinder, solange dieses 100.000 Euro im Jahr nicht übersteigt.

Auch ein angemessenes Wohneigentum ist für Bezieher von Grundsicherung erlaubt.

Wer die wirtschaftlichen Voraussetzung zur Grundsicherung erfüllt, hat in der Regel im Bedarfsfall auch Anspruch auf Hilfe zur Pflege, sofern die Pflegekasse nicht einspringt, zum Beispiel bei kurzzeitiger Pflegebedürftigkeit.

Bedürftige ältere Menschen, die keinen Anspruch auf Grundsicherung im Alter haben, können unter Umständen Wohngeld erhalten. Wohngeld soll Menschen mit geringem Einkommen dauerhaft ein angemessenes Wohnen ermöglichen.
Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch, egal ob Mieter oder Nutzer
einer eigenen Immobilie.

Beantragt wird sowohl die Grundsicherung im Saarland wie auch das Wohngeld bei den sozialen Diensten der jeweiligen Landkreise.

Hier finden Sie den für ihren Wohnort zuständigen sozialen Dienst: bit.ly/1CG16AR
Und hier der Link zu den saarländischen Wohngeldstellen und zu den Anträgen fürs Wohngeld: www.saarland.de/70611.htm

Beratung und Hilfestellung gibt es auch bei der AWO Saarland-Sozialberatung:

Oliver-Marc Bungert, Leiter Offene Soziale Arbeit,
Tel.: 0681/58605154.